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Mitgliederbereich

Gleich und gleich
gesellt sich gern
Wer du bist
zeigt dein Begleiter
An dem Knecht
kennt man den Herrn
An der Fahne ihre Streiter
Was du billigst noch so fern
Ist nach Tagen oder Wochen
Dein als ob Du´s selbst gesprochen

(Franz Grillparzer)

Arbeiten mit Hunden - die Berufsbilder

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Erziehungsberater für Hunde

Dieser muss grundsätzliches theoretisches Wissen über die stammesgeschichtliche Entwicklung, die Ursachen und die Auswirkungen von Verhalten vorweisen können. Weiters muss er großes Wissen über die verschiedene Lerntheorien, -formen und -methoden besitzen. Sein Hauptbetätigungsfeld liegt bei der Erziehungsberatung von Hundehaltern sowie der Durchführung von Seminaren für Hundehalter.

Beim Arbeiten mit Welpen und Junghunden und der kompetenten Beratung der Hundebesitzer legt er den Grundstein für eine positive Entwicklung der Hunde. Der Erziehungsberater arbeitet vorwiegend im täglichen Umfeld des Hundes, der Unterricht findet hautsächlich in Einzelstunden mit Hund und Besitzer statt.

Da der Erziehungsberater die Hunde länger in seiner Obhut behält ergeben sich spezielle beratende Aufgaben in Bezug auf Aufzucht, Ernährung, Gesundheit und Haltung von Hunden, weshalb er in diesen Bereichen über ein großes, breitgefächertes Wissen verfügen muss.

Die Einzel-Erziehungsberatung erfordert vom Berater große soziale Kompetenz und Vielseitigkeit.


Hundetrainer

Dieser muss grundsätzliches theoretisches Wissen über die stammesgeschichtliche Entwicklung, die Ursachen und die Auswirkungen von Verhalten vorweisen können. Weiters muss er großes Wissen über die verschiedene Lerntheorien, -formen und -methoden besitzen. Sein Hauptbetätigungsfeld ist die praktische Erziehungsarbeit mit Hund und Hundehalter. In diesem Zusammenhang ist er auch beratend tätig.

Beim Arbeiten mit Welpen und Junghunden und der kompetenten Beratung der Hundebesitzer legt er den Grundstein für eine positive Entwicklung der Hunde.

Der Hundetrainer arbeitet vorwiegend in einer Hundeschule, der Unterricht und das Coaching findet hauptsächlich im Gruppentraining mit Hunden und Besitzern statt.

Da der Hundetrainer die Hunde länger in seiner Obhut behält ergeben sich spezielle beratende Aufgaben in Bezug auf Aufzucht, Ernährung, Gesundheit und Haltung von Hunden, weshalb er in diesen Bereichen über ein großes, breitgefächertes Wissen verfügen muss.

Die Leitung von Gruppen erfordert vom Hundetrainer große soziale Kompetenz und ein hohes Maß an Flexibilität und Vielseitigkeit.


Verhaltenstheapeut (Verhaltensberater, "Psychologe") für Hunde

Dieser muss umfassendes theoretisches Wissen über die stammesgeschichtliche Entwicklung, die Ursachen und die Auswirkungen von Verhalten vorweisen können. Weiters muss er großes Wissen über die verschiedene Lerntheorien, -formen und -methoden besitzen. Er muss darauf geschult sein Verhaltensprobleme zu erkennen und zu differenzieren, die kausalen Faktoren eines Problemverhaltens zu finden und eine geeignete Behandlungsmöglichkeit aufzuzeigen. In diesem Zusammenhang ist er auch auf dem Gebiet der Erziehungsberatung tätig. Sein Hauptaugenmerk liegt auf dem Gebiet der Problemlösung und der kompetenten Beratung von Hundehaltern. Die Therapie wird hauptsächlich vom Hundebesitzer selbst ausgeführt, unterstützt vom Verhaltenstherapeuten.

Der Verhaltenstherapeut arbeitet vorwiegend im täglichen Umfeld des Hundes, die Therapie findet hauptsächlich in Einzelstunden mit Hund und Besitzer statt.

Da sich Probleme mit Hunden oft aus einer schlechten/schlecht durchgeführten Aufzucht, Ernährung, Gesundheit und/oder Haltung ergeben können, muss der Verhaltenstherapeut in diesen Bereichen über ein großes, breitgefächertes Wissen verfügen. Die Beratung von Hundebesitzern bei Problemen erfordert vom Verhaltenstherapeuten große soziale Kompetenz und ein hohes Maß an Feinfühligkeit und Vielseitigkeit.

  

 


Bei allen drei Berufen ist eine kompetente Beratung der Tierbesitzer hinsichtlich einer konsequenten Durchführung der Erziehung bzw. des Therapieplanes erforderlich. Ebenso muss besonderer Wert auf die Verbesserung der Kommunikation und die Stärkung der Beziehung zwischen Besitzer und Hund sowie auf die Schulung der Hundehalter zum besseren Verständnis der Bedürfnisse ihrer Hunde gelegt werden.

Allen Berufen ist zu eigen, dass nur eine immerwährende Fort- und Weiterbildung gewährleistet, am neuesten Stand der Entwicklung hinsichtlich der Erziehung von Hunden zu bleiben.